Heilreaktion

Während der Therapie v.a. bei chronischen Fällen, können sich die Beschwerden vorübergehend verstärken oder alte Symptome von früher erneut auftreten. Auch im psychischen Bereich sind Reaktionen möglich. Sie äußern sich mit verstärkten Emotionen. Die auftretenden Beschwerden sind unter Umständen für den Patienten schwer zu verstehen. Es braucht manchmal Geduld, die Zeiten der Reaktionen durchzustehen. Diese Heilreaktionen sind jedoch als positives Zeichen anzusehen. Der Organismus hat auf das homöopathische Mittel gut reagiert. Er hat die Schwerpunkte des Körpers erkannt. Der Organismus ist dabei, sich selbst zu heilen. Der natürliche Heilungsverlauf darf nicht gestört werden. Es ist deshalb wichtig, dass dieser Prozess nicht durch Medikamente, auch nicht durch homöopathische Mittel, unterdrückt wird. Bei Patienten mit schweren organischen Erkrankungen, die seit langer Zeit Medikamente einnehmen müssen (Asthma, Herzerkrankungen, Diabetes etc.) nimmt der Patient selbstverständlich seine gewohnten Medikamente ein. Ein abruptes Absetzen wäre zu gefährlich. Bei Fragen wenden Sie sich an den Homöopathen.

Bei jedem Patienten ist der Ablauf der Heilreaktion individuell.
Hierzu einige Beispiele:

  • Ärgerlich, gereizt, weinerlich
  • Intensive Träume
  • Starker Nachtschweiß
  • Müdigkeit
  • Verstärkte Menstruation, veränderter Zyklus
  • Durchfall, Erbrechen
  • Verstärkter Hautausschlag, Juckreiz
  • Kopf-, Rücken-, Gelenkschmerzen
  • Alte Symptome treten für kurze Zeit wieder auf